Am 27. Oktober eröffnet Fairmedia eine neue Beratungsstelle für erwachsene Betroffene digitaler Gewalt. Der Tages-Anzeiger berichtet über das neue Angebot und lässt Politiker:innen zu Wort kommen, die selbst Hass und Angriffe im Netz erlebt haben.
Die Solothurner Kantonsrätin Marlene Fischer weiss, was es heisst, im Netz angegriffen zu werden. Sie wurde als «Drecksweib», «linke Tussi» und «Nutte» beschimpft. Andere wünschen ihr gar, dass sie vergewaltigt werde. Rund 100 Hasskommentare hat sie nun zur Anzeige gebracht.
Im Tages-Anzeiger spricht sie über ihre Erfahrungen und darüber, wie schwierig es für Betroffene sein kann, Unterstützung zu finden und sich gegen digitale Gewalt zu wehren.
Genau hier setzen wir an! Am 27. Oktober eröffnet Fairmedia mit «hatehelp – Fairness im Netz» eine neue Beratungsstelle für erwachsene Betroffene digitaler Gewalt.
Wer im Netz beleidigt, bedroht, belästigt oder blossgestellt wird, soll damit nicht allein bleiben müssen. «hatehelp» hört zu, schafft Orientierung und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf – von der Beweissicherung und dem Schutz von Accounts bis zur emotionalen Stabilisierung und rechtlichen Orientierung. Bei Bedarf vermitteln wir an spezialisierte Fachstellen weiter.
Unsere Beratung ist vertraulich, niederschwellig und auf Wunsch anonym. Die Erstberatung ist kostenlos.
Das Beratungsangebot und die neue Website sind derzeit im Aufbau. Am 27. Oktober geht’s los.
(Publiziert am 2.9.2026; Rebekka Salm)







